Christus ist mitten unter ihnen

Mitte November 2017 besuchte der Apostel Rolf Wosnitzka die Gemeinde Greiz. In diesem Wochentagsgottesdienst wurde deutlich, dass Christus nicht von Möglichkeiten geredet hat, sondern Tatsachen formulierte.  

Die Predigt des Apostels bezog sich auf das Bibelwort aus Matthäus 18, Vers 20:

Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter Ihnen. (Lutherbibel, Ausgabe 1984)

Ausgehend von dem vorgetragenen Chorlied hat der Apostel spontan die Begegnung der Jünger mit dem gekreuzigten Jesu beleuchtet. Sie waren frustriert, ohne Hoffnung und enttäuscht. Jesu verurteilte sie nicht, sondern begrüßte sie mit dem Friedensgruß: Friede sei mit euch. Er richtet sie auf, gab Trost und zeigte seine Liebe. Auch mit den Emmausjüngern verfuhr er nicht anders. Jesus kennt keine Vorhaltungen oder Verurteilungen.

Das macht er auch heute noch in den Begegnungen mit ihm so, in den Gebeten, im Gottesdienst und beim Abendmahl.  So beschrieb der Apostel die Kernbotschaft dieses Gottesdienstes. Jesu hat nicht von der Möglichkeit gesprochen: „ ... da will ich mitten unter Ihnen sein“, sondern von der Tatsache: „… da bin ich mitten unter Ihnen“. Dieser Unterschied gibt Sicherheit. Die persönliche Ansprache im Gottesdienst bringt Erleichterung, beseitigt inneren Unfrieden und verstärkt die Vorfreude auch eine ewige Begegnung mit dem Herrn.

Der Apostel wünschte in seinen weiteren Aussagen der Gemeinde, dass immer die Anwesenheit Jesu verspürt werden kann. Jeder möge persönlich erleben: Ja, Christus ist auch für mich da. Der Bezirksälteste Stefan Standke und der Gemeindevorsteher Dirk Mörchel  unterstrichen die  Aussagen des Apostels in ihren Predigtzugaben.