Neuer Gemeindevorsteher für die Gemeinde Greiz

In einem Festgottesdienst setzte Apostel Rolf Wosnitzka den seitherigen Vorsteher in den Ruhestand. Anschließend erhielt die Gemeinde im Beisein einiger Vertreter christlicher Kirchen aus Greiz einen neuen Gemeindevorsteher.

Den Gottesdienst stellte Apostel Wosnitzka unter das Bibelwort Sprüche 11, 24:

Einer teilt reichlich aus und hat immer mehr; ein anderer kargt, wo er nicht soll, und wird doch ärmer.

In der Predigt konnten der Apostel und der mitdienende Bischof Ralph Wittich deutlich machen, dass das Mitteilen - im Sinne von miteinander teilen - einer Glaubensüberzeugung, des Friedens, der Freude oder einer hoffnungsfrohen Grundeinstellung im persönlichen Umfeld etwas Gutes ist. Damit stellten sie den Bezug zur Jahreslosung 2011 her.

Zu diesem Gottesdienst konnten auch Vertreter christlicher Kirchen aus Greiz begrüßt werden. Im Anschluss an den Gottesdienst nahmen einige die Möglichkeit war, mit dem Apostel und dem Bischof persönlich ins Gespräch zu kommen. Dies fand in angenehmer Atmosphäre, geprägt von gegenseitiger Wertschätzung, statt.

Dieser letzte Augusttag brachte für die Gemeinde Greiz eine wesentliche Veränderung in der Gemeindeleitung. Der seit 1988 als Vorsteher dienende Hirte Gunter Schneider wurde durch den Apostel in den Ruhestand gesetzt. Die insgesamt 36-jährige Amtstätigkeit in der Gemeinde, davon 23 Jahre als Gemeindevorsteher, war von Aufopferung, Hingabe und treuem Dienen gekennzeichnet.

Anschließend beauftragte der Apostel den bisherigen Gemeindeevangelist Dirk Mörchel als neuen Vorsteher. Alle anwesenden Amtsträger und die Gemeindemitglieder übermittelten ihm beste Wünsche und versicherteten ihre Nachfolgebereitschaft.

Den Schlusspunkt für diesen denkwürdigen Gottesdienst setzte der Chor mit der Psalmvertonung: „Das ist ein köstliches Ding, danken dem Herrn“.

Text / Fotos: U.S.