Blumen der Dankbarkeit

Während einer "Dankeschön"-Veranstaltung mit den Gemeindemitgliedern, die die Kirchenräumlichkeiten Woche für Woche reinigen und den Altarschmuck gestalten, wurden einige fleißiger Helfer aus diesem Kreis gebührend verabschiedet.

Oft, von den Gottesdienstbesuchern unbemerkt, regen sich fleißige Hände, um den Gottesdienstraum und alle Nebenräumlichkeiten stets gründlich zu reinigen und schön zu schmücken. Selbst die Nachbarschaft äußerte sich schon positiv darüber, dass ständig fleißige Helfer im Gemeindezentrum beim Arbeiten sind. Dafür wollte sich der Gemeindevorsteher, Evangelist Dirk Mörchel, in besonderer Weise bedanken. Er erinnerte auch an die schwierigen DDR-Zeiten, in denen das Beschaffen von Blumen bereits ein Problem darstellte. In seinen Dankesworten betonte er zudem, dass die Mitarbeit immer wieder bei den Glaubensgeschwistern Freude auslöst, wenn sie den geschmückten Altar betrachten. Viele Zeitopfer und finanziellen Aufwendungen waren dafür immer notwendig gewesen.

Fünf Glaubensschwestern, die geäußert haben, künftig diese freiwillig übernommene Aufgabe alters- oder gesundheitsbedingt nicht mehr ausführen zu können, verabschiedete der Vorsteher als aktive Helfer. Als kleines Zeichen der Dankbarkeit übergab er jeder von ihnen einen Blumenstrauß. Denn zum überwiegenden Teil hatten sie sich mehrere Jahrzehnte aktiv in diese Gemeindearbeit eingebracht.

Ein Dank galt auch den zahlreichen Helfern, die sich weiterhin um das Reinigen und den Altarschmuck kümmern werden. Viele konstruktive Vorschläge konnten in der anschließenden Besprechung vorgebracht werden, deren Umsetzung bereits in der bevorstehenden Adventszeit beginnen wird.

Der Gemeindevorsteher brachte ferner seine Freude darüber zum Ausdruck, dass jeder „seinen Stil" beim Altarschmuck gefunden hat. Die Vielfalt macht es doch erst schön. Keiner sollte sich deshalb darum sorgen, vielleicht ungeeigneter zu sein als ein Anderer.

Abschließend fanden sich alle Anwesenden zu einem Abendimbiss ein. Diese Art einer „Dienstbesprechung“ war erstmalig und von einer schönen Atmosphäre geprägt.

Text / Fotos: U.S.