Festgottesdienst und zwei Ehejubiläen

In diesem besonderen Festgottesdienst spendete Apostel Rolf Wosnitzka im Gemeindezentrum Greiz den Segen zu einer silbernen und einer goldenen Hochzeit.

„Das war so, das ist so, und das wird auch immer so bleiben!“, dies war einer der Kernaussagen von Apostel Rolf Wosnitzka in diesem Festgottesdienst. Damit bezog er sich in der Predigt sowohl auf das vorgetragene Lied des Gemeindechores als auch auf das dem Gottesdienst zugrunde gelegte Bibelwort. Gott, der Herr allen Lebens, war, ist und bleibt treu. Jeder, der sich im Glauben ihm nähert, nicht nur wer orientierungslos ist, kann sich auf Gott verlassen und seine Treue erleben. Er ist immer für den Glaubenden da. Er stärkt diesen, gibt ihm Sicherheit und macht ihm seine Kraft aus dem Heiligen Geist bewusst. Ferner rief der Apostel dazu auf, diese Kraft nicht zu unterschätzen. Anhand einiger Beispiele aus der Bibel, wie z. B.

  • die Jünger beim Fischen auf dem See Genezareth,
  • Jesu Verhalten gegenüber der Ehebrecherin oder
  • die vorbildlichen Reaktionen Jesu gegenüber dem Satan bei dessen Versuchungen,

zeigte der Apostel Möglichkeiten auf, wie man auch heute Gott erleben kann. Gott bewahrt vor dem Unglauben, vor Lieblosigkeit oder vor überzogenem Streben nach irdischen, vergänglichen Dingen. Diese Bewahrung vor dem „Bösen“ dieser Zeit ist Ausdruck der Treue Gottes. Was kann der praktizierende Christ selbst dazu beitragen, um die Treue Gottes und die Bewahrung vor dem „Bösen“ zu erleben? Er kann seinen Glauben an allen Fronten des Lebens einsetzen, er kann liebende Wertschätzung dem Nächsten gegenüber aufbringen und er sollte jeden Tag Gott an die erste Stelle setzen. Damit stellte der Apostel in seiner Predigt den Gegenwartsbezug zu den vorgenannten biblischen Ereignissen her.

Der Gottesdienst stand ganz im Zeichen zweier Hochzeitsjubiläen. Dem Gemeindevorsteher, Evangelist Dirk Mörchel und seiner Frau Kathrin, spendete der Apostel den Segen zur Silberhochzeit. Die Eltern des Gemeindevorstehers, Margitta und Dieter Mörchel, empfingen den Segen zur goldenen Hochzeit. Beiden Jubelpaaren bescheinigte der Apostel bei der direkten Ansprache eine gesegnete Entwicklung bis hierher, auch wenn das gemeinsame Leben von manchen Ereignissen und Veränderungen geprägt war. Der erneute Segen soll sie nun im Weiteren begleiten. Ferner dankte er ihnen, dass sie sich immer aktiv in der Gemeinde Greiz eingebracht haben.

Text/Fotos: U.S.