Kirchentagsatmosphäre bereits im Februar

Aus aktuellem Anlass war die Gemeinde zu einem Gemeindenachmittag mit Informationen über den Internationalen Kirchentag 2014 (IKT 2014) eingeladen. Ziel war es, diejenigen zu informieren, die nicht nach München reisen können, die Mitmach-Aktion der Gemeinde auf dem IKT 2014 vorzustellen und über ein Gemeinde-Netzwerk nachzudenken.

An diesem warmen Frühlingstag im Februar wäre es fast möglich gewesen, dass zuvor stattfindende Kaffeetrinken in den Garten zu verlegen. Einige Mutige wagten auch diese Möglichkeit.

Der Gemeindevorsteher begrüßte die Interessierten und gab zugleich die inhaltlichen Vorstellungen für diesen Nachmittag bekannt. Drei Themen bildeten den Schwerpunkt:

  1. Überblick über den IKT 2014 in München
  2. Vorstellung der Mitmach-Aktion auf dem IKT 2014: Deine Gemeinde im Schuhkarton
  3. Anregungen zur Belebung eines Gemeinde-Netzwerkes

Priester Thomas Götze präsentierte wesentliche Vorhaben rund um den ersten Internationalen Kirchentag zu Pfingsten 2014. Wir erwarten, auch aus den positiven Erfahrungen des Europäischen Jugendtages in Düsseldorf, reges Treiben, schöne Begegnungen unter Christen und eine bunte Programmvielfalt auf dem gesamten Gelände des Olympiazentrums in München. Einen Gottesdienst im Stadion zu feiern, wird bleibende Eindrücke hinterlassen.

Nach dieser Vorstellung spielten drei Instrumentalisten auf der Orgel, dem Klavier und dem Saxophon die „Kirchentagshymne“. Alle konnten das schwungvolle und inhaltsreiche Lied (Chorbuch Nr. 344 - Sing ein Lied von Gott) mitsingen.

Priester Dieter Schneider stellte die Mitmach-Aktion auf dem Kirchentag „Deine Gemeinde im Schuhkarton“ vor. Es konnte nicht nur Zustimmung gefunden werden, es gab auch erste Vorschläge zur Befüllung des Schuhkartons. Die Vorstellung der Gemeinde und der Region wird bereits Freude bereiten. Es wurde der „Gemeindebotschafter“, der die Gemeinde auf dem Kirchentag vertritt, benannt.

Abschließend übernahm der Gemeindevorsteher, Evangelist Dirk Mörchel, das Mikrofon. In der Gemeinde gibt es immer Glaubensgeschwister, die durch eine Situation im Leben überfordert, auf praktische Lebenshilfe angewiesen sind oder einfach mit dem Alleinsein nicht zurechtkommen. Andere wiederum haben Möglichkeiten, Hilfe zu leisten, auch die Zeit dafür zu finden. Beide zusammenzubringen ist das Anliegen eines Gemeinde-Netzwerkes. Wie das ablaufen kann, wurde offen besprochen und mehrere Möglichkeiten wurden aufgezeigt. Spontan meldeten sich bereits Gemeindemitglieder und boten Hilfestellungen an. Damit kann, so resümierte Evangelist Mörchel, der Aufruf des Stammapostels zu Jahresbeginn, mit Liebe ans Werk zu gehen, im gemeindlichen Tagesgeschehen in die Praxis umgesetzt werden.

Text/Fotos: U.S.