musiKids: Der gute Hirte Jesus kennt und liebt dich

Die musiKids des Kirchenbezirkes Plauen waren Gast in der 125-jährigen Gemeinde Greiz. Ihr großartiger Auftritt mit dem aussagekräftigen Sing- und Hörspiel „Yoschua und Schwarzfüßchen“ von Werner Hoffmann (geb. 1953) begeisterte die zahlreichen Zuhörer.

Im Rahmen des 125-jährigen Festjahres der Gemeindegründung Greiz besuchten die ca. 40 musiKids des Kirchenbezirkes Plauen die Gemeinde und führten ein Kindermusical auf. Nach den Proben, die bereits ab dem Vormittag stattfanden, füllte sich rasch der Kirchensaal. Das Kinderorchester überzeugte, der Kinderchor sang erfrischend, die Einzeldarsteller waren gut zu verstehen und perfekt vorbereitet kurzum: die kleinen Künstler waren begeistert bei der Sache – und das steckte sofort an.

Die eigentliche Geschichte dieser Aufführung vereint Aussagen in der Bibel aus dem Gleichnis Jesu vom verlorenen Schaf und den Psalm-Versen vom guten Hirten (Psalm 23). Die Schafe waren bedroht, hatten ein Problem mit dem letzten Schaf, das mit den schwarzen Flecken und schwarzen Füßen etwas anders aussah.

Das Schwarzfüßchen, das schwarze Schaf (gespielt von Leon Sammler), ist in der Herde des Hirten eingegliedert. Es musste aber Schlimmes durchleben. Der gute Hirte hat das erkannt und dafür gesorgt, dass auch dieses Schaf seine Liebe und beschützende Kraft erleben kann. Und alles ist gut.

Die singend und erzählend vorgetragene Geschichte endete zusammenfassend mit den Aussagen:

  • Gott und Jesus sprechen jeden an.
  • Sie kennen dich mit Namen und sind da, auch, wenn du sie nicht unmittelbar sehen kannst.
  • Sie vergessen keinen und beschützen alle.
  • Egal wer und was du bist, wie du aussiehst, wo du herkommst, welche Vergangenheit du hast Jesus, der gute Hirte ist für dich da.
  • In keiner Lebenssituation brauchst du Angst zu haben.
  • Tue etwas, um die Armen, Schwachen, Vorverurteilten, Verfolgten und Bedrohten oder Ausgestoßenen anzunehmen.

Nach regen Beifallsbekundungen und einer Zugabe der Musi(K)ids wobei die Zuhörer in den Gesang mit einstimmen konnten – bedankte sich der Vorsteher, Evangelist Dirk Mörchel, bei den Kindern, den drei Dirigentinnen, dem Technik-, dem Versorgungs- und dem Betreuungsteam, die den gesamten Tag absicherten, denn die Kinder wollten nicht nur mit Essen und Trinken versorgt sein. Ein Dankeschön ging natürlich auch an die Eltern der Kinder.

Text/Fotos: U.S