Entscheidungshilfen für die Zukunft

Vertrauen ist eine Grundlage für Entscheidungen. Wichtige Hinweise gab Apostel Rolf Wosnitzka im Abendgottesdienst für die Gemeinden Greiz und Reichenbach, denn Gott entscheidet nicht für uns. Jeder ist selbst gefragt, die rechten Entscheidungen zu treffen.

Wo kommt Vertrauen her? Es entwickelt sich, entsteht aus Erfahrungen und man muss von dem, dem man vertraut, überzeugt sein. Gott hat uns bisher nicht enttäuscht, das sind Erfahrungen, die Vertrauen schaffen. Wenn es notwendig war, hat Gott die Seinen nie verlassen. Aus dieser Erfahrung ist Vertrauen zu Gott gewachsen. Seine Allmacht ist überzeugend. Alles was er macht, wo er eingreift, ist perfekt. Wir erleb(t)en seine Liebe, in der Vergangenheit und Gegenwart. Das begründet auch das Vertrauen für die Zukunft.

In Bezug auf die Bibeltextgrundlage für diesen Gottesdienst – Marias und Marthas Begegnung mit Jesu (Lukas 10,42) - betonte der Apostel, dass die Bewertung der beiden Schwestern vielleicht etwas einseitig ist. Im Kern geht es um die Entscheidung, die beide zu treffen hatten. Heutige Entscheidungen sollten immer hinterfragt werden, ob diese dem Erreichen des Glaubenszieles dienlich sind. Dann hat man das gute Teil erwählt. Maria hat den Augenblick dazu genutzt, den Worten Jesu zu lauschen.

Einige biblisch bezeugte Begebenheiten (Adam und Eva, Esau und Jakob, Abraham und Lot oder der reiche Jüngling) waren dem Apostel Ausführungen wert, um auf richtige oder falsche Entscheidungen hinzuweisen. 

Das Leben heute erfordert täglich Entscheidungen durch den Menschen, die Gott nicht für ihn trifft. Dazu hat Gott den Menschen Verstand und Intelligenz geschenkt. Das gute Teil im Blick auf die Ewigkeit zu haben, erfordert Entscheidungen:

  • gegen die Sünde oder für Gott,
  • für ein zeitlich begrenztes schönes Leben oder ein ewiges Leben bei Gott,
  • ob man sein Recht durchsetzen oder Frieden haben will,
  • für die Nachfolge Jesu oder dagegen.  

Diese Entscheidungen nimmt niemand ab. Sie muss jeder für sich selbst treffen.

In diesem Gottesdienst spendete der Apostel einem Kleinkind das Sakrament der Heiligen Versiegelung. Freude bereitete den über 100 Gottesdienstteilnehmern die Ordination eines Diakons für die Gemeinde Greiz. Mit seinem überzeugenden Ja-Wort zur Annahme dieses ehrenamtlichen Amtsauftrages wird Ronny Götze den Amtsträgerkreis der Gemeinde verstärken.