Hoffentlich(t) – ein zutieft christliches Thema

Das Thema des ökumenischen Straßenfestes 2021 in der Stadt Greiz vereint zwei der zahlreichen Kernaussagen christlicher  Überzeugungen. Erstens: Hoffnung auf Trost, Hilfe, Gnade Gottes, Lebensführung durch das Evangelium Christi sowie seiner Wiederkunft. Zweitens: Das Licht, welches u.a. das Wirken des Heiligen Geistes durch sein Wort und im Lebenswandel sowie die Freude am Glauben symbolisiert und alles Dunkle verdrängt. Dies zeigte sich in der Vorbereitung und Durchführung des ökumenischen Gottesdienstes und beim anschließendem fröhlichen Zusammensein auf dem Kirchplatz.

Bereits am Morgen versammelten sich zahlreiche Helfer aus verschiedenen christlichen Gemeinden der Stadt Greiz um gemeinsam den Schlossgarten für den interaktiven Gottesdienst und den Kirchplatz für das anschließende Zusammensein vorzubereiten. Priester Uwe Schneider aus der neuapostolischen Gemeinde konnte als Mitorganisator mit den freiwilligen Mitarbeitern bereits da wegen des wunderschönen Wetters ein Dankgebet sprechen. Das wurde erbeten und gebraucht. Der Gottesdienst fand pandemiebedingt unter freiem Himmel statt. Fast 200 Teilnehmer und zahlreiche Zaungäste verfolgten den ökumenischen Gottesdienst zum Mitmachen. Pfarrer Tobias Steinke (evangelische Stadtkirche) und Bischöfin Elke Heckmann (apostolishce Gemeinde) animierten die Teilnehmer nach dem liturgischen Beginn zum Aufsuchen der vier Stationen (Kerzen gestalten, Hoffnungsmauer, Lob- und Preislieder sowie Malen der thematischen Anliegen). Viele Schulanfänger erhielten am Schluss einen Segen für die am Folgetag beginnende Schulzeit.

Danach fanden sich alle Anwesenden auf dem Kirchplatz ein. Das freudige Beisammensein mit abwechslungsreichen Betätigungsmöglichkeiten, Musik durch den Posaunenchor und einer ökumenischen Jugendchorgruppe, deftige Speisen vom Grill und aus der Suppenküche sowie vielseitige Kuchenangebote machten den Nachmittag kurzweilig. Feuerwehr und Rettungsambulanz, die bei ihrem Eintreffen immer Hoffnung verströmen, oder Lichter und Laternen basteln u.a.m. trugen ebrnfalls dazu bei. Dicht umlagert und intensiv genutzt wurden die Feuerwehr-Hüpfburg, die BubbleBall-Arena oder der Klettergarten. Viele Greizer und Besucher der Stadt gesellten sich an diesem Nachmittag dazu und verspürten diese Harmonie unter den Christen der Stadt.

Nach einigen Stunden endete der Tag mit einer Andacht auf dem Kirchplatz. Auch hier fungierte der Stadtkantor Ralf Stiller als “Kanondirigent”. In die freudig mitsingende Schar rief er sichtlich berührt, dass heute ein neuer Chor geboren ist.

Das ökumenische Straßenfest wird seit Anfang der 1990-iger Jahre (fast) jedes Jahr durchgeführt und ist ein fester Termin im ökumenischen Jahreskalender.