Freude am Schenken

In einem der vielen Lieder zur Advents- und Weihnachtszeit wird im Text beschrieben, dass es Zeit zum Feiern, zum Singen, zum Teilen und zum Schenken ist. Kurz vor dem Jahresabschluss wurde es wirklich Zeit, dies gemeinsam in der Gemeinde umzusetzen.

Der Liedtext konnte nach der pandemiebedingten Pause einer zünftigen Gemeindeweihnachtsfeier und vielen Überraschungen in der Gemeinde erlebt werden. Im weihnachtlich geschmückten Gemeindelokal musste umgeräumt, der große Tannenbaum aufgestellt und die vielen Lichter angezündet werden. Auf den eingedeckten Tischreihen wurden die Ankommenden mit gebastelten Weihnachtsservietten oder Bommelmützen, unter denen Süßigkeiten versteckt waren, bereits überrascht.

Im Vorfeld erhielten die Gemeindemitglieder, die nicht regelmäßig am Gemeindeleben teilnehmen, weihnachtlich gestaltete Einladungskarten. Der Gemeindevorsteher Dirk Mörchel begrüßte alle und freute sich über die zahlreichen Teilnehmer trotz krankheitsbedingter Ausfälle. Mit einem bebilderten Rückblick auf vergangene Jahre, Musik - auch von den kleinsten Nachwuchsmusikern vorgetragen - verging die Zeit wie im Flug. Fleißige Helfer hatten verschiedene Suppen und schön garnierte Platten vorbereitet. Keiner musste hungern. Auch das war eine Überraschung, denn meistens wurde in der Vergangenheit bei Gemeindezusammenkünften gegrillt. Im Hintergrund duftete bereits der eigens kreierte Glühwein. Die Kinder halfen tatkräftig als „Kellner“ bei der Bewirtung mit und erhielten anschließend je ein persönlich auf sie zugeschnittenes Geschenk.      

Bei einem Quiz "Fragen zur Gemeinde, zur Kirche, zum Weihnachtsfest usw." und notwendiger Stichfragen zur anschließenden Ermittlung der ersten elf Gewinner gab es viel Spaß, auch manche „hilfreiche“ Zusammenarbeit wurde aufgedeckt.

Viel Freude bereitete der vorweihnachtliche Brauch des Wichtelns. Es war die Zeit zum anonymen gegenseitigen Schenken. Die Päckchen von enormer Größe weckten die Neugier und beim Auspacken traten viele Überraschungen zutage. Der Gemeindevorsteher dankte allen fleißigen Helfern - vom Moderator und Cheforganisator Axel Dietsch bis zu den zahlreichen Helfern im Hintergrund. Eine weitere Überraschung war, dass beim Blick auf die Uhr bereits drei Stunden vergangen waren und alle hielten durch.

Schnell packten zahlreiche Hände zu, um das Gemeindelokal, die Nebenräume, die Küche oder das Treppenhaus wieder aufzuräumen und zu reinigen. Überraschend schnell war die Arbeit als Gemeinschaftswerk erledigt, was eigentlich erst am folgenden Samstag geplant gewesen war.