Unter freiem Himmel, perfektem Wetter und dazu noch eine wunderbare Naturkulisse, öfters auch Vogelgezwitscher, begann der Reichenbacher Gemeindevorsteher Ronald Keilig seine Ausführung zur Predigt. Wir sehen oft nur einen kleinen Teil, und schon hinter dem Berg können wir als Menschen nicht mehr blicken. Was für uns verborgen, ist für Gott sichtbar. Er kennt unsere Herzen, unsere Sehnsucht, unsere Sorgen und unsere Hoffnung.
Die Vorstellung des alten Bundesvolk war, dass das zukünftige Reich auf der Erde mit politischer Gewalt aufgerichtet wird. Gottes Plan war anders und ist mit dem Ostergeschehen offenbar geworden. Mit Jesus kam das Reich Gottes und wo Jesus ist, ist auch das Reich Gottes.
Die Jünger erlebten wie Jesus zu seinem Vater die Verbindung hielt, und baten Ihm, lehre uns richtig beten. Im "Vaterunser ", woraus ein Stück des Textwortes stammt, liegt alles was wir brauchen, um Nähe zu Gott zu haben und bewirkt außerdem eine Veränderung in unserem Leben. „Dein Reich komme". Was bedeutet es eigentlich?
Das Reich Gottes können wir schon heute erfahren – überall dort, wo Menschen an Jesus Christus glauben, das Evangelium annehmen, die Sakramente empfangen und aus der Liebe Gottes leben. Wo Vergebung geschieht, wo Frieden wächst, wo Menschen einander dienen und den Nächsten lieben, wird Gottes Reich sichtbar. Schon zu Beginn seines Wirkens ruft Jesus die Menschen auf: „Tut Buße, denn das Himmelreich ist nahe herbeigekommen“. Das Reich Gottes ist also nicht nur eine Hoffnung für die Zukunft. Es ist mit Jesus selbst, nahe herbeigekommen und beginnt schon heute dort, wo Menschen Ihm vertrauen. Jesus sagte: Das Himmelreich ist inwendig in euch.
Zum Ende griff der Vorsteher noch einen Gedanken auf, und verglich die Welt mit einer Baustelle. Sie ist unvollkommen, laut, voller Mühe, Fehler und ständigen Veränderungen. Es wird gebaut, repariert und manchmal auch wieder eingerissen. Das Himmelreich hingegen ist das vollendete Haus. Es ist fertig, vollkommen, voller Frieden, ohne Leid und Sünde. Darin erleben wir ewige Gemeinschaft mit Gott.
Einige Gemeindemitglieder aus der Nachbarschaft Greiz waren ebenfalls mit eingeladen. Zum Ende der Zusammenkunft der Gemeinde schloss sich der Kreis bei einem kleinem Imbiss, mit guter Laune und guten Gesprächen.
Neuapostolische Kirche