Jugendgottesdienst im Steinbruch

Die Jugendlichen und Jugendseelsorger des Bezirkes Plauen waren am Sonntag, dem 1. August 2021 zum Gottesdienst an einem außergewöhnlichen Ort eingeladen. Es gab Vorbereitetes aus mehreren Jugendgruppen, sehr viel Live-Musik, eine inhaltsreiche Predigt, eine Verabschiedung und zum Schluss auch noch etwas fürs leibliche Wohl. Nur das Wetter spielte nicht so recht mit.

Versteckt am Ende einer schmalen Straße liegt das Gelände des „Steinbruch-Seminars“ am Rand von Kraftsdorf im Saale-Holzland-Kreis. Dennoch fanden einige Jugendliche und Jugendseelsorger den Weg zum geplanten Open-Air-Gottesdienst am Sonntagmorgen. Leider musste der Gottesdienst auf Grund der unbeständigen Wetterlage kurzfristig in den großen Seminarraum verlegt werden.

Den Gottesdienst leitete Bezirksvorsteher Stefan Standke und gab gleich am Anfang das Motto bekannt: „Sei Botschafter Gottes in der Schöpfung!“. Genau das taten die Jugendlichen schon im Vorfeld, indem sie sich mit Gottes Schöpfung beschäftigten und sie in Form von Bildern, Collagen oder Modellen zum Gottesdienst mitbrachten. Die Themen Nachhaltigkeit, Umweltschutz, Reisen und Ressourcenschonung waren unter anderem zu erkennen. In dem Zusammenhang betonte der Bezirksälteste, dass Gott den Menschen den freien Willen und die Vernunft gegeben hat. Es liegt also bei einem selbst, wie man die Schöpfungsverantwortung mit den eigenen Möglichkeiten wahrnimmt.

Priester Frank Seydel, ein Jugendseelsorger der Gemeinde Plauen, ergänzte den Gedanken zur Verantwortung für die eigene Gesundheit, die in zunehmendem Alter in der Regel einen immer höheren Stellenwert bekommt. Priester Seydel wurde am Ende des Gottesdienstes aus seiner mehr als dreißigjährigen Tätigkeit als Jugendseelsorger offiziell verabschiedet. Neben dem Bezirksvorsteher dankten ihm auch die Jugendlichen der Gemeinde und überreichten ein Abschiedsgeschenk.

Nach dem Gottesdienst hatten sich die Regenwolken verzogen und die Anwesenden konnten sich noch die mitgebrachten Speisen und Getränke auf dem Freigelände schmecken lassen. Viele Teilnehmer waren sich einig, dass die Location auch bestens für weitere Veranstaltungen geeignet wäre.